Sex und Schwangerschaft

Die fruchtbarste Zeit ist unmittelbar vor dem Eisprung. Eine Befruchtung ist aber auch bis circa drei Tage vor und nach der Ovulation möglich. Nach dem Eisprung gelangt die Eizelle in den Eileiter, wo sie für etwa 24-48 Stunden befruchtbar ist.

Eizelle und Spermien

Beim Geschlechtsverkehr werden Millionen von Spermien in die Vagina geschleudert. Diese treten dann ihre Wanderschaft über die Gebärmutter in den Eileiter an. Spermien sind 2-7 Tage befruchtungsfähig. Normalerweise wird die Eizelle im Eileiter von der Samenzelle befruchtet. Die Reise des befruchteten Eis bis zur Gebärmutter dauert dann etwa 5-7 Tage, bis es sich in der Gebärmutterwand einnistet.

Nach der Einnistung meldet sich das befruchtete Ei mit einer hormonalen Botschaft, woraufhin die Eierstöcke ihre Hormonproduktion verstärken, damit es keine Monatsblutung mehr gibt und der Embryo nicht samt Gebärmutterschleimhaut abgebaut wird.

Ein hoher Östrogen- und Gestagenspiegel ist das Signal für die Hirnanhangsdrüse, die Produktion von FSH (Follikelstimulierendes Hormon) und LH (luteinisierendes Hormon) zu unterdrücken. Die Eierstöcke erhalten keinen Auftrag mehr, ein Ei reifen zu lassen. Die Gebärmutter selbst reagiert augenblicklich auf die Nachricht der Hormone und verschließt den Gebärmutterhals mit einem festen Schleimpfropf. Jetzt ist der Embryo sicher geschützt.